Kastulus A. Wolf

Kastulus A. Wolf

Kastulus A. Wolf
1953 Geboren in Wiesbaden
1980 Studienabschluß Universität Karlsruhe: Dipl. Wirtschaftsingenieur
1980 - 2010 diverse Funktionen in Industrieunternehmen
Seit 2011 freischaffender Künstler
Seit 2012 Mitglied des Künstlerkreises Schermbeck
Seit 2014 Mitglied im Dorstener Kunstverein virtuell-visuell e.V.
Seit 2017
Aug. 2017
Mitglied im Vestischen Künstlerbund
Sommerworkshop in Kolbermoor mit Markus Lüpertz
2012- 2018 diverse Ausstellungen in Schermbeck, Gelsenkirchen, Münster,
Gladbeck, Recklinghausen, Herten und Dorsten





- Seit 2010 autodidaktischer Künstler im Münsterland, Deutschland
- Werke in Schermbeck, Dorsten, Bielefeld, Aachen, Maastricht und Hartford USA
- Ausstellungen in Dorsten, Schermbeck, Gelsenkirchen, Gladbeck und Münster


Über meine Arbeit

Die Gestaltung von Skulpturen ist für mich ein Prozess, der zuerst im Kopf abgeschlossen sein muß, um anschließend in einem dreidimensionalen Modell zu enden. Die einzelnen Stufen der Modellierung in Wachs, Ton oder in Gips sind abhängig von den Dimensionen und der Komplexität des zu fertigenden Werks. Für kleine und mittelgroße Werke nutze ich gerne Wachs, da die Freiheitsgrade in der Gestaltung deutlich höher sind als bei Ton- oder Gipsmodellen.

Für die Modelle in Ton bzw. Gips werden zum Teil mehrere Negativformen erzeugt, in denen anschließende Teilmodelle in Wachs gegossen werden. Sowohl die modellierten Modelle wie auch die in Negativformen erzeugten Modellteile werden im traditionellen Wachsausschmelzverfahren in einer deutschen Kunstgießerei in Bronze gegossen.

In der Oberflächengestaltung werden sowohl die ursprüngliche Gußhaut wie auch Patinierungen und Pigmentierungen in unterschiedlichen Farbtönen eingesetzt, um die spezifische Botschaft der jeweiligen Skulptur zur Geltung zu bringen.


Der Bildhauer Kastulus A. Wolf wurde 1953 in Wiesbaden geboren. In seinem Werk widmet er sich vor allem dem Menschen selbst: Dem Menschen, der mit seiner Mimik, Gestik oder Körperhaltung sein inneres Wesen innerhalb eines Augenblicks offenbaren und einen tiefen Eindruck in seinem Gegenüber hinterlassen kann.
Moderne europäische Künstler wie Rodin, Giacometti und Henry Moore haben es meisterhaft verstanden, in ihren Plastiken diesen alles offenbarenden Moment in Form zu gießen. Mit ihren Werken inspirierten und motivierten sie Wolf, sich seinen eigenen Zugang zum künstlerischen Ausdruck des menschlichen Seins zu erarbeiten. Dabei diente Kastulus A. Wolf zusätzlich die reichhaltige und fremde Formensprache der indigenen Kunst des afrikanischen und südamerikanischen Kontinents als Inspiration. Die gemeinsame Schnittstelle dieser auf den ersten Blick sehr verschiedenartigen Kunstformen bildet die Konzentration auf den Menschen und sein Wesen, auf die Darstellung seiner Hoffnungen, Träume und Ängste.

All das spiegelt sich in den Plastiken von Kastulus A. Wolf. Manche der von ihm geschaffenen Körper verweisen mit ihrer rauen, spröden Oberfläche und der konzentrierten, auf das Wesentliche verdichteten Linienführung auf die archaische Kunst untergegangener indigener Kulturen und Völker. Andere sind feingliedrige Urgestalten, der Unterwelt Dante Alighieris oder dem Geist Hieronymus Boschs entstiegen. Ihr Ursprung ist nicht die raue, archaische Welt der Geschichte des Menschen, sondern sein Unterbewusstsein. Diese Welt ist so fragil, verwirrend und empfindlich wie der Traum selbst, der ihr entspringt. Und genau wie der im Unterbewusstsein geborene Traum, erscheinen die Skulpturen von Kastulus A. Wolf zugleich beängstigend und vertraut; ein menschliches Wesen mit Krallen als Finger und Ohren als Flügel. Furchteinflößend, aber gleichzeitig verängstigt und zerbrechlich.

Mit nichts offenbart der Mensch sein Inneres mehr als mit seinem Gesicht, mit Mimik und Ausdruck. Der eigenen Maxime der Offenbarung des menschlichen Wesens durch die Kunst folgend, konzentriert sich Kastulus A. Wolf derzeit deshalb auf den Guss von Portraitbüsten.

Der Bildhauer Kastulus A. Wolf nutzt harte, beständige Bronze zum Einfangen der kurzen menschlichen Augenblicke. Durch das Material verleiht der Künstler seinen Figuren Zeitlosigkeit, er löst sie aus dem Strom von Zeit und Mode, aus der Schnelllebigkeit der Postmoderne heraus.

Mariana Burdida-Kemper,
Wuppertal, September 2016




Ausstellungen

Ausstellung

02.09. - 16.09.2012 Rathaus Schermbeck, Künstlerkreis Schermbeck
07.02.2013 Wein und Skulptur, Gelsenkirchen
15.04. - 30.07.2013 Künstlerfenster Dorsten
08.09. - 21.09.2013 Rathaus Schermbeck, Künstlerkreis
30.11. - 30.12.2013 Atelier Annegret Reichmann, Dorsten
20.07. - 10.09.2014 Kunsthaus Angelmodde, Münster
27.09. - 28.09.2014 Rathaus Schermbeck, Kunstroute 2014
26.09. - 04.10.2015 Quarzhaus Dorsten, Kunstroute 2015
23.09.2016 MAGAZIN Gladbeck
24.09.-02.10. 2016 Quarzhaus Dorsten
18.02. – 12.03.2017 Kutscherhaus Recklinghausen, Stand der Dinge, eine Werkschau
17.02. – 25.02.2018 Kutscherhaus Recklinghausen, Jenseits der dritten Dimension
02.03 – 18.03.2018 Kutscherhaus Recklinghausen, Stand der Dinge, eine Werkschau
20.07 -19.08.2018 „ohne Kohle“ Kunstprojekt zum Ende der Steinkohleförderung
in der Zeche Schlägel & Eisen (Herten)


Ausstellung Ausstellung AusstellungAusstellung




Aktuelle Presse

Ein spannender Dialog / Recklinghäuser Zeitung vom 14.02.2018   > zum PDF


Wettbewerbe

15.02.2014 Ferchau Gummersbach Kunstwettbewerb Art of Engineering Thema: "The Liquid Space"
15.11.2015 Oberhausen City Arts 2015, Oberhausen
26.10.2015 Arte Laguna Prize 2016, Venedig
02.11.2016 Arte Laguna Prize 2017, Venedig


Online-Galerie

Vertreten auf dem Marktplatz der Kunst www.artists.de/KastulusWolf
und unter www.saatchiart.com/kastuluswolf